Ein 180 Jahre altes Ritual hat diesen Hund entstellt. Der Mann bringt ihn zu seinen Kindern und findet einen wahren Schatz.

Ein 180 Jahre altes Ritual hat diesen Hund entstellt. Der Mann bringt ihn zu seinen Kindern und findet einen wahren Schatz.

 

Paddy Lawson aus dem englischen Rossendale hat ein Herz für gemarterte Hunde. Durch sein ehrenamtliches Engagement ist er bereits vielen misshandelten Tieren begegnet.Doch selbst Paddy ist von dem Anblick entsetzt, der sich ihm auf einem Foto der örtlichen Tierschutzorganisation Rossendale Responsible Rescue bietet.

 

Facebook/Sab, the Road to Recovery

 

Der Patterdale-Terrier auf dem Bild ist übel zugerichtet. Im Profil ist zu sehen, dass ihm große Teile des Kiefers und der Nase fehlen. Paddy ist sprachlos vor Mitleid, denn er weiß: Kein Mensch würde einen derart missgestalteten Hund adoptieren. Selbst hartgesottene Hundeliebhaber wären von dem entstellten Terrier abgeschreckt, aber Paddy lässt das Bild nicht mehr los. Er muss etwas tun.

 

Facebook/Sab, the Road to Recovery

 

Paddy fährt ins Tierheim. Aus nächster Nähe sieht der Terrier noch viel schlimmer aus als auf dem Foto. Die Pfleger haben ihn „Sab“ getauft und vermuten, dass seine Verstümmelungen vom sogenannten „badger baiting“, zu Deutsch ‚Dachsködern‘, herrühren. Bei dieser grausamen Jagd, die in Großbritannien seit 1835 verboten ist, werden Hunde dazu abgerichtet, Dachse in ihrem Bau aufzuspüren und zu zerfetzen. Wie man an Sab sieht, ist der perverse „Sport“ immer noch populär.

Als er das hört, muss Paddy Sab einfach aufnehmen. Denn Paddys Vater war seinerzeit selbst ein Hundeschinder. „Ich habe mein ganzes Leben dem Hundeschutz gewidmet, um die Sünden meines Vaters wieder gutzumachen“, sagt der gutherzige Brite. Doch Michaela Holt, die Leiterin des Tierheims, hat Bedenken: Wie wird der gepeinigte, abgerichtete Terrier auf Paddys Frau und Kinder reagieren? Paddy ignoriert ihre Warnung und nimmt Sab mit zu sich nach Hause.

 

Facebook/Sab, the Road to Recovery

 

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