Auch wenn es den Apothekern nicht gefällt: Mit diesem Rezept musst du nie wieder Nasenspray kaufen.

Heilsames Nasenspray zum Selbermachen spart Geld und Abfall.

Es ist Winter, es ist kalt und die Nase läuft. Die Erkältungswelle erwischt uns häufiger, als wir es hinnehmen wollen. Doch zum Glück gibt es ein altbewährtes Mittel gegen den Schnodder: Nasenspray! Nur ist das gute Mittelchen manchmal etwas teuer und nicht gerade umweltfreundlich verpackt. Dabei dauert die Herstellung von hauseigenem Nasenspray nur wenige Sekunden.

Dafür brauchst du:

  • 100 ml destilliertes oder abgekochtes Wasser
  • 0,9 g reines Meersalz (Kein Speisesalz verwenden, denn dieses enthält häufig Rieselhilfen und andere Trennstoffe, die die Schleimhäute schädigen können!)
  • 1 Sprühflasche (kannst du hier kaufen)
  • Optional: 1 Tropfen ätherisches Öl für eine antibakterielle, antivirale sowie entzündungshemmende Wirkung (z.B. Eukalyptus, Thymian, Minze, Lavendel oder Kiefer – das Öl sollte für innerliche Anwendung geeignet sein.)

Wasch dir deine Hände und alle Utensilien, damit keine zusätzlichen Keime in die Nase eindringen. Dann vermischst du Wasser und Salz in einem Gefäß, bis sich das Salz auflöst, und füllst das Gemisch in die Sprühflasche um. Dabei ist ein Trichter hilfreich.

Anschließend kannst du einen Tropfen des ätherischen Öls hinzugeben und die verschlossene Sprühflasche ordentlich schütteln. Wenn das Nasenspray von Kindern und empfindlichen Menschen verwendet werden soll, ist ein reines Salzwasser-Spray ohne Zugabe ätherischer Öle besser geeignet.

Dieses selbstgemachte Spray kannst du mehrmals täglich verwenden. Da das Spray keine Konservierungsmittel enthält, solltest du es im Kühlschrank aufbewahren, vor dem Gebrauch immer gut schütteln und innerhalb von zwei bis drei Tagen aufbrauchen. Mit diesem sanften Nasenspray schadest du deinen Schleimhäuten und Nebenhöhlen nicht und kannst gestärkt der nächsten Schnupfenwelle entgegentreten.

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